Kirche-wozu?

KIRCHE-WOZU? – war der Titel der Veranstaltung zum Reformationsfest in Fürth St. Michael von Dekan Jörg Sichelstiel. Die Beteiligung der Posaunenchöre im Dekanat findet zweijährig im Wechsel mit den Singchören unter Leitung von KMD Ingeborg Schilffarth statt. An der diesjährigen musikalischen Ausgestaltung durch uns als Posaunenchöre stellten wir von unserem Vincenzenbronner Chor eine beachtliche Gruppe von 8 Bläserinnen und Bläsern und damit die zahlenmäßig größte von den Fürther Chören.

Mit drei Versionen von “Ein feste Burg ist unser Gott” (Michael Schütz, Mendelssohn-Bartholdy) umrahmten wir die Veranstaltung mit unterschiedlicher Musikstilistik.

Ständchen vor dem Fürther Krankenhaus

Alle 14 Tage spielt vor, am oder im Fürther Krankenhaus, ein Posaunenchor des Dekanats Fürth für die Kranken und stationär behandelten Menschen. Diese Tradition hat schon viele Jahre Bestand und jeder Posaunenchor in unserem Dekanat hat somit zwei Einsätze pro Jahr sicher, bei welchen er seinem diakonischen Dienst zur Freude von Menschen nachkommt. Unser zweiter Einsatz in 2023 fällt mit dem Sonntag der Landtags- und Bezirkstagswahl in Bayern zusammen. Trotzdem wir in unseren Chorreihen auch ehrenamtlich tätige Wahlhelfer haben, konnten wir mit einer stattlichen Bläserschaft aufwarten. Somit ist uns ein toller Sound gegeben, welchen wir bei Chorälen, Volksliedern, Beatles-Songs, modernen geistlichen Liedern und anderen unterhaltsamen Melodien zu Gehör brachten.

Schön ist es nicht nur für uns, wenn sich die Fenster der Patientenzimmer öffnen, um den Klängen besser lauschen zu können. So konnten wir viele Zuhörer an den Fenstern erreichen, aber auch direkt neben uns im Eingangsbereich, und sie animieren, sich ein paar Minuten Zeit zum Verweilen zu nehmen. Somit wird die zunächst vermeintlich anstrengende Verpflichtung zum Bläserdienst, durch die Zuhörenden mit Dankbarkeit und Applaus belohnt und zu einer Stärkung auch unserer Herzen. – „Gott loben, das ist unser Amt!“

Erntedank – und DANKE-Gottesdienst

Am Erntedank-Fest sagen wir neben dem Dank für die jährliche Ernte auch traditionell unseren langjährigen Bläserinnen und Bläsern herzlich DANKE für ihren Dienst. Mitbläserinnen und Mitbläsern danken wir in Form von Ehrungen für ihre langjährige musikalische Mitwirkung. Andrea Weber, als zweiter Vorstand formulierte es unter anderem so, dass die Zeiten sich stetig verändern, Kanzler und Präsidenten kommen und gehen, Auto- und Motorradmodelle wechseln. In dieser von Veränderung geprägten Zeit, hat Beständigkeit einen sehr großen und zu achtenden Stellenwert. Besonders unter einem ehrenamtlichen Aspekt, wie dem unsrigen, welcher dazu noch engagiert ausgeführt wird, verdient eine so dauerhafte und beständige Beteiligung besonders hervorgehoben zu werden.

Ein ganz phantastischer Moment für unseren Posaunenchor ist es dabei, auf langjährige “Schaffenszeiten” von Bläserinnen und Bläsern dankbar zurückblicken zu dürfen. Wie es Stephan Simon, heute nicht als Chorleiter des benachbarten Ammerndorfer Posaunenchores, sondern in der Funktion des offiziellen Vertreters und Bezirkschorleiters des Verbandes ev. Posaunenchöre in Bayern e. V. für den Bezirk Fürth in seiner Ansprache zum Ausdruck brachte, sind viele unserer ambitionierten musikalischen Musiker/-innen auf das hohe Engagement unseres langjährigen Chorleiters Hans Knöllinger zurückzuführen, welchen wir dafür schon im Mai letzten Jahres für 50 Jahre Chorleitung danken durften.

In diesem Jahr konnten wir insgesamt sechs Posaunenchorbläserinnen und Bläsern danken. Drei Jubilare für sagenhafte 50 Jahre langjährige Mitarbeit, und jeweils einen Jubilar für 40 Jahre, 25 Jahre und 10 Jahre:

  • Norbert Weber, Jutta Weber und Petra Nitschky für jeweils 50 Jahre,
  • Andreas Kühhorn für 40 Jahre,
  • Christina Knöllinger-Herr für 25 Jahre und
  • Jeremias Kühhorn für 10 Jahre.