Jahresausklang und Neujahrsgruß

Um kurz vor 24:00 Uhr verabschieden wir in der Vincenzenbronner Kirche das ereignisreiche Jahr 2023 mit Choralmusik und einer guten Anzahl von Zuhörern in der Kirche und auch direkt vor der Kirche. Mit dem Choral „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach – mit Oberstimme, starten wir in das neue Jahr nach dem Glockenschlag und beschließen auch unseren Musikvortrag. Allen ein gesundes, friedvolles und gesegnetes Jahr 2024.

Weihnachtsständchen in der Fachklinik Weihersmühle

Sonntag, 3. Advent 2023: Mit klassischer Advents- und Weihnachtsliteratur stimmten wir die Patienten der Fachklinik Weihersmühle auf die Vorweihnachtszeit ein. Neben traditionell kirchlichem Liedgut, ließen wir auch modern Swingendes nicht fehlen. Auch Wunschlieder, wie Jingle Bells, Es ist ein Ros‘ entsprungen und der Heiligabendklassiker Stille Nacht spielten wir bei sonnigem Wetter – ohne Schnee, aber bei frostigen Temperaturen.

Vorweihnachtliches Konzert zum Start in die Adventszeit

Mit ruhigen vorweihnachtlichen Klängen haben wir das Kapitel der Adventszeit 2023 geöffnet. Pünktlich am Samstag vor dem 1. Advent boten wir zusammen mit Erich Adler an der Orgel und Pfarrer Berthold Kreile den Konzertbesuchern die Möglichkeit, etwas Alltagshetze gegen Musik und gute Gedanken einzutauschen. Von vorreformatorischen Adventsmotetten, strahlender Renaissancemusik, modernen Vertonungen altbekannter Advents- und Weihnachtsliedern, Tschaikowskis Nussknacker, bis hin zu englischer Weihnachtsmusik von John Rutter, war eine große Bandbreite für alle Geschmäcker dabei.

Mit weißer Pracht in die Adventszeit

Pünktlich am Freitag vor dem 1. Advent startet der Vincenzenbronner Ortsverein mit einem Laternenumzug für die Kinder des Ortes, Advents- und Weihnachtsliedersingen und Gedanken zur Adventszeit, die staade Zeit bis zum Weihnachtsfest. Prima Schneefall mit dabei und schon reichlich Schnee vorhanden. Schneeflöckchen Weißröckchen, …

Gedenken der Kriegsopfer beider Weltkriege

Nach unserer Gottesdienstbeteiligung in Vincenzenbronn umrahmten wir die beiden Veranstaltungen zum Volkstrauertag vor den Kriegerdenkmalen in Vincenzenbronn und Fernabrünst. Neben dem Gesangverein Fernabrünst und der jeweiligen Abordnung der Freiwilligen Feuerwehren gedachten Bürgermeister Zehmeister, Pfarrer Kreile (ev.) – stellvertretend für die beiden Kirchen und die Feuerwehrvorstände der Kriegsopfer nicht nur dieser Weltkriege, sondern auch den aktuellen Konflikten in der Ukraine, Israel und auch Armenien. Mit der organisierten Vertreibung der Christen aus der Republik Bergkarabach ist nach Ansicht von Pfarrer Kreile ein ebenso bedenklicher Schritt in ein nicht-friedvolles Zusammenleben der Menschen untereinander erfolgt. Es scheint, dass Gedenkveranstaltungen von Kriegsopfern weiterhin von brisanter Notwendigkeit bleiben, da sie an Aktualität nicht verloren haben. Die Menschheit kann oft und nach wie vor, Auseinandersetzungen nicht friedlich lösen . Ein wahrlich trauriger und bedenkenswerter Zustand.

Kirche-wozu?

KIRCHE-WOZU? – war der Titel der Veranstaltung zum Reformationsfest in Fürth St. Michael von Dekan Jörg Sichelstiel. Die Beteiligung der Posaunenchöre im Dekanat findet zweijährig im Wechsel mit den Singchören unter Leitung von KMD Ingeborg Schilffarth statt. An der diesjährigen musikalischen Ausgestaltung durch uns als Posaunenchöre stellten wir von unserem Vincenzenbronner Chor eine beachtliche Gruppe von 8 Bläserinnen und Bläsern und damit die zahlenmäßig größte von den Fürther Chören.

Mit drei Versionen von “Ein feste Burg ist unser Gott” (Michael Schütz, Mendelssohn-Bartholdy) umrahmten wir die Veranstaltung mit unterschiedlicher Musikstilistik.

Ständchen vor dem Fürther Krankenhaus

Alle 14 Tage spielt vor, am oder im Fürther Krankenhaus, ein Posaunenchor des Dekanats Fürth für die Kranken und stationär behandelten Menschen. Diese Tradition hat schon viele Jahre Bestand und jeder Posaunenchor in unserem Dekanat hat somit zwei Einsätze pro Jahr sicher, bei welchen er seinem diakonischen Dienst zur Freude von Menschen nachkommt. Unser zweiter Einsatz in 2023 fällt mit dem Sonntag der Landtags- und Bezirkstagswahl in Bayern zusammen. Trotzdem wir in unseren Chorreihen auch ehrenamtlich tätige Wahlhelfer haben, konnten wir mit einer stattlichen Bläserschaft aufwarten. Somit ist uns ein toller Sound gegeben, welchen wir bei Chorälen, Volksliedern, Beatles-Songs, modernen geistlichen Liedern und anderen unterhaltsamen Melodien zu Gehör brachten.

Schön ist es nicht nur für uns, wenn sich die Fenster der Patientenzimmer öffnen, um den Klängen besser lauschen zu können. So konnten wir viele Zuhörer an den Fenstern erreichen, aber auch direkt neben uns im Eingangsbereich, und sie animieren, sich ein paar Minuten Zeit zum Verweilen zu nehmen. Somit wird die zunächst vermeintlich anstrengende Verpflichtung zum Bläserdienst, durch die Zuhörenden mit Dankbarkeit und Applaus belohnt und zu einer Stärkung auch unserer Herzen. – „Gott loben, das ist unser Amt!“

Erntedank – und DANKE-Gottesdienst

Am Erntedank-Fest sagen wir neben dem Dank für die jährliche Ernte auch traditionell unseren langjährigen Bläserinnen und Bläsern herzlich DANKE für ihren Dienst. Mitbläserinnen und Mitbläsern danken wir in Form von Ehrungen für ihre langjährige musikalische Mitwirkung. Andrea Weber, als zweiter Vorstand formulierte es unter anderem so, dass die Zeiten sich stetig verändern, Kanzler und Präsidenten kommen und gehen, Auto- und Motorradmodelle wechseln. In dieser von Veränderung geprägten Zeit, hat Beständigkeit einen sehr großen und zu achtenden Stellenwert. Besonders unter einem ehrenamtlichen Aspekt, wie dem unsrigen, welcher dazu noch engagiert ausgeführt wird, verdient eine so dauerhafte und beständige Beteiligung besonders hervorgehoben zu werden.

Ein ganz phantastischer Moment für unseren Posaunenchor ist es dabei, auf langjährige “Schaffenszeiten” von Bläserinnen und Bläsern dankbar zurückblicken zu dürfen. Wie es Stephan Simon, heute nicht als Chorleiter des benachbarten Ammerndorfer Posaunenchores, sondern in der Funktion des offiziellen Vertreters und Bezirkschorleiters des Verbandes ev. Posaunenchöre in Bayern e. V. für den Bezirk Fürth in seiner Ansprache zum Ausdruck brachte, sind viele unserer ambitionierten musikalischen Musiker/-innen auf das hohe Engagement unseres langjährigen Chorleiters Hans Knöllinger zurückzuführen, welchen wir dafür schon im Mai letzten Jahres für 50 Jahre Chorleitung danken durften.

In diesem Jahr konnten wir insgesamt sechs Posaunenchorbläserinnen und Bläsern danken. Drei Jubilare für sagenhafte 50 Jahre langjährige Mitarbeit, und jeweils einen Jubilar für 40 Jahre, 25 Jahre und 10 Jahre:

  • Norbert Weber, Jutta Weber und Petra Nitschky für jeweils 50 Jahre,
  • Andreas Kühhorn für 40 Jahre,
  • Christina Knöllinger-Herr für 25 Jahre und
  • Jeremias Kühhorn für 10 Jahre.

Unsere Pfarreigründung Ammerndorf-Großhabersdorf

Der vermutlich wichtigste kirchliche Schritt unserer Gemeinde in diesem Jahr ist sicherlich die formelle Zusammenführung der benachbarten evangelischen Kirchengemeinden. So wurde am 24.09.2023 in einem Festgottesdienst gefeiert, dass aus den Kirchen Ammerndorf, Großhabersdorf, Oberreichenbach, Unterschlauersbach und Vincenzenbronn, die Pfarrei Ammerndorf-Großhabersdorf entstand. In der neuen Pfarrei sind weiterhin die politischen Außenorte Fernabrünst, Neuses, Schwaighausen, Hornsegen mit eingefasst.

Dabei zählt “die Musik” seit jeher zu einer der personell stärksten Gruppen innerhalb unserer Kirchengemeinden. Pfarrer Martin Schott hat in seiner Predigt das Bild vieler Puzzleteile veranschaulicht, wo jedes einzelne ineinander greifen muss, um ein Ganzes zu ergeben. Das Puzzleteil der Musik hat Andrea Weber, als zweiter Vorstand unseres Brunner Posaunenchores, stellvertretend für alle Kirchenmusiker und kirchenmusikalischen Gruppen in unseren Kirchengemeinden, wie folgt treffend zum Ausdruck gebracht:

“Musik kann – ins Herz gehen, – begeistern und mitreißen, – erfreuen und beschwingen, – zum Tanzen auffordern, – berühren und Emotionen hervorrufen, – trösten und beruhigen, – Bilder hörbar machen, – verbinden, – Wartezeiten überbrücken, – ablenken, z. B. bei der Hausarbeit, im Gottesdienst, unter der Dusche, beim Lernen, beim Autofahren, im Konzert, im Schulbus, in der Fußgängerzone, im Fahrstuhl, bei festlichen Anlässen, in traurigen Momenten. …”

Die neue Pfarrei kann dabei stolz gleich drei aktive Posaunenchöre vorweisen. Diese werden musikalisch geleitet von drei Chorleitern, die darüber hinaus sogar seit mehr als 25 Jahren auf Dekanatsebene und im Verband ev. Posaunenchöre in Bayern ehrenamtlich musikalisch mitarbeiten. Gerhard Ulsenheimer (GHD), Stephan Simon (ADF) und Martin Weber (VCB) dirigierten an diesem Tag abwechselnd, die gemeinsam spielenden Posaunenchöre, bei bestem Spätsommerwetter durch den Festgottesdienst.

Weckruf der Posaunenchöre um 9:00 Uhr vor den jeweiligen Kirchen